Foto 29.12.12 11 29 41

Ein paar Tage Auszeit vom Lärm der Stadt, raus aufs Land zum Wasser, wo die Natur blüht und gedeiht. Zum Ende des letzten Jahres hin, gibts kaum eine bessere Idee. Entspannen. Nächstes Mal sollte aber mehr gelesen und Tee getrunken werden. Dafür wurde viel gegessen und und gesessen. Muss halt auch mal sein.

1. Tweetbot

tweetbotDie meistbenutzte App auf meinem iPhone ist einfach Tweetbot. Nachdem ich so lange den offiziellen Twitter-Client und auch mal Echofon nutzte bekam ich auf Anfrage meiner Follower den Tipp es mal mit Tweetbot zu probieren. Hier wird mir einfach alles geboten, was ich brauche. Lediglich Favstar ist meiner Meinung nach zu wenig integriert. Ansonsten hat die App ein wirklich schickes Design, man kann Hashtags muten und bekommt eine gelungene Bedienung, die sein Geld wert ist. Leider keine universelle App.

 

2. Sparrow

sparrowZwar bietet iOS von Haus aus einen eMail-Client, der gar nicht so schlecht ist. Leider wirkt die App von Apple jedoch recht eingeschlafen und nicht mehr modern. Auch fehlen manche Ideen, die es besonders machen. Sparrow dagegen sieht richtig gut aus, hat eine leichte Bedienung obwohl viele Möglichkeiten hier geboten werden. Ordner anlegen, Favoriten festlegen und man kann einer Mail Dateien beilegen. Gut gelungen ist auch das Springen von einer Mail zur nächsten. Einfachste Techniken, die man sich von Apples eigener App auch wünschen würde.

 

3. 1Password

1passwordIch bin ganz und gar nicht der Typ, der sich a) viele Passwörter merken und b) unterschiedliche ausdenken kann. Zum Glück steht mir diese App zur Seite, die alles für mich erledigt. Ich muss mir lediglich nur noch ein Passwort merken und gut ist. Das funktioniert sowohl auf den iDevices als auch am Mac. Ob Passwörter für Internetseiten, als auch für Geräte oder Bankdaten kann man alles hinterlegen wenn man will. Letzteres nutze ich persönlich nicht. Hinzukommen noch wichtige Notizen, die man hinterlegen kann usw. Ein wirklich sehr umfangreiches Programm, welches gerade in die 4. Generation ging.

4. DayOne

DayOneIch wollte schon immer ein Tagebuch führen. Nur die Ausdauer fehlt mir leider immer. Dies ändert sich zwar bei DayOne nicht, trotz der integrierten Erinnerung, aber ich halte das länger durch als mit einem Buch. Ausserdem ist die App auch am Mac zur Verfügung und dann kann ich dort mal einige Tage nachholen. Wenn ich aktuell bleibe kann ich mir das Wetter in den Eintrag ziehen, auch Bilder sind möglich und natürlich darf die Ortsangabe nicht fehlen. Auch für schnelle Notizen ist die App gut geeignet. Über iCloud bin ich an jedem Gerät immer auf dem neusten Stand.

5. Instagram

InstagramIch gebe es ja zu, in der Community von Instagram bin ich gefangen. Auch wenn die App von Facebook übernommen wurde und die letzten News nicht grad positiv von Instagram waren, bleibe ich der Foto-App trotzdem noch treu. Ich mag die Einfachheit, dann die angemeldeten Leute mit denen man in Kontakt treten kann, sieht tolle Fotos und darf seinen Beitrag dazu leisten. Die Filter machen auch aus nichts sagenden Bildern oft ein großes Fotos. Die TiltShift-Funktion wurde jedoch meiner Meinung nach nach dem letztem Update misslungen. Dafür ist die App „kostenlos“.

 

6. Snapseed

Eine weitere Foto-App, die von Google übernommen wurde. Steht nun kostenlos zur Verfügung. Ein wirklich mächtiges Tool, das eine gute Alternative zu iPhoto ist. Hier werden kaum Wünsche unerfüllt bleiben.

7. Calvetica

Eine App für den eigenen Kalender. Sieht sehr schick aus, nutzt den Apple eigenen Kalender, weswegen eine Synchronisierung gewährleistet ist. Hier punktet das schicke Design. Ansonsten ist an einem Kalender auch nichts zum revoluzioniere.

8. SPON

Endlich ist Spiegel Online auch ans große Display vom 5er iPhone angepasst. Meine Nachrichtenquelle, ohne die ich nicht mehr kann. Wenn ich in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit sitze kommt diese App zum Einsatz.

9. 90elf

Da ich kein Sky habe und das Radio meiner Meinung nach für Fußball nicht viel hergibt, darf mich 90elf unterhalten. Hier sind einige gute Kommentatoren am Start, man kann eine Konferenzschaltung lauschen oder sich für ein Spiel entscheiden.

10. Dropbox

Braucht man eigentlich nichts zu sagen, kenn jeder und nutzt fast jeder. Datenaustausch ist selten so einfach.

Kann es wirklich sein, dass nun schon wieder ein Jahr sich dem Ende neigt? Man spürt die Tage nicht mehr, wenn schon Wochen einfach so dahin schwinden. Und doch passiert in so einem Jahr so viel. Ich bin wieder viel rum gekommen, habe meinen Musikblog begraben, mich im Internet neu orientiert, das Leben etwas umgekrempelt, mich neu eingelebt, gelesen, gesehen, gehört, mich endlich wieder lieben gelernt und bin glücklich wie lange nicht mehr.

Man kann schon sagen, 2012 war ein gutes Jahr. Wenn ich jetzt zurück blicke, war vieles zwar turbulent und manches auch anstrengend, aber am Ende hat sich irgendwie alles gelohnt. Ich bin nicht nur älter sondern auch um Jahre reifer geworden. Und da mich immer Musik begleitet, werde ich wie so viele andere auch mal meine liebsten Platten nochmal aus dem Regal kramen und ein paar Worte zu sagen. Nach dem Alphabet sortiert:

Advance Base – A Shut-In’s Prayer

Advance Base - A Shut-In's Prayer

Kennt ihr das, ihr kommt in euren Plattenladen des Vertrauen und es läuft gerade ein Stück Musik, da wisst ihr sofort, das ist es. Ihr geht dann zum Dealer, spricht ihn drauf an und er sagt dir (da er dich als Stammkunde sehr gut einschätzen kann) dieses Album wäre was für dich. Du vertraust darauf, kauft die LP blind, kommst nach Hause, legst die Scheibe auf den Plattenteller, dein Herz pocht schnell, deine Ohren saugen gierig alles auf und du weißt, der Dealer ist eigentlich dein bester Freund, da er dich einfach nie enttäuscht. Beim nächsten Mal willst du ihn umarmen, doch du traust es dich dann doch nicht. Aber innerlich, da drückst du ihn ganz fest und hoffst, er wird dich im Leben nie verlassen. Und so landete A Shut-In’s Prayer in meine Sammlung. Danke Andre von Michelle Records. <3

Birdpen – Global Lows

Birdpen - Global Lows

Meine Fahrten zur Arbeit wäre ein wenig langweiliger ausgefallen, wenn nicht Birdpen endlich mit einer neuen Platte daher kamen. Zwar erblickte 2012 auch von Archive neues Material das Licht der Welt und brachte mich positiv um den Verstand, nur Birdpen ist hier ein wenig popiger, smarter und weiß den Charme alter Werke nochmals aufblitzen zu lassen. Mike Bird und David Pen (letzterer seit 2004 bei Archive aktiv) haben hier ein Projekt mit großen Potenzial eine richtig gute Band zu sein. Und doch wird kaum Notiz vom Album genommen und verschwand sehr schnell bei vielen in Vergessenheit. Vielleicht wird das irgendwann mal Album Nummer drei richten. Oder ihr lauscht hier nochmals rein.

The Crookes Hold Fast

The Crookes Hold Fast

Die Liebe meines Lebens ist die Frau an meiner Seite, das beste Wesen dieses Planeten, mein Glück, die Besitzerin meines Herzens. Und wenn ich mal mit ihr tanzen will, dann muss es so fantastische Musik sein, wie sie The Crookes eingespielt haben. Da spürt man jeden Sonnenschein, den der Sommer hergegeben hat. Auch wenn dieses Jahr sommertechnisch nicht viel her gab, hier bekam für 36 Minuten einen tollen Urlaub vom Alltag und die Beine tanzten sich von alleine. Mehr davon dieses Jahr wäre schön gewesen, aber irgendwie hat mich im Indie-Bereich nicht viel erreicht. Für Tipps bin dankbar. Ansonsten wird 2012 für mich ein armes Indie-Jahr sein. Dafür durfte ich dieser Platte meine voller Aufmerksamkeit zollen. Auch gut so.

Deftones – Ko No Yokan

Deftones Ko No Yokan

Eigentlich war 2012 für mich ein recht ruhiges Jahr. Viel Folk, Singer/Songwriter usw. war bei mir angesagt. Aber wenn Deftones daherkommen, dann kann ich nicht widerstehen. Ungehört griff ich zu und war richtig geflasht was die Jungs hier wieder auf die Beine stellten. War die letzte Platte ein klein wenig enttäuschend, wird hier wieder die volle Power gebündelt an die Fans rausgegeben. Lange war ich nicht mehr in meine Helden der Jugendzeit so verliebt gewesen und es ist schon lange her, dass ich ein Album so sehr gesuchtet hab wie Koi No Yokan. Volle Arbeit geleistet. Leider sind mir die Tickets fürs nächste Jahr zu teuer, weil live würde ich dieses Material zu gerne hören. Muss ich mir die Ohren halt über die Kopfhörer wegblasen lassen.

Glen Hansard – Rhythm and Repose

Glen Hansard Rhythm and Repose

Manchmal hasse ich es wenn Musik mich zu Tränen rührt. Ich will eigentlich stark sein, nur dann kann ich nicht, mir fließt es aus den Augen, weil es da jemand gibt, der mich vollständig versteht, der das Leben so gut in Worte und Ton fassen kann. So wie Glen Hansard, der anders als Markéta Irglová ein wirklich gutes Soloalbum rausbrachte. Allein der Opener sorgt für Gänsehaut. Der Mann mir Bart hat halt nicht nur eine verdammt grandiose Stimme, sondern hat die Gabe sie richtig einzusetzen. Und ich bereue es jetzt schon ihn vor kurzem in Hamburg nicht sehen zu können. Vielleicht wäre aber dann mein Herz nur so dahin geschwommen.

Honig – Empty Orchestra

Honig - Empty Orchestra

 

Für mich der beste Newcomer des Jahres, den ich letztes Jahr im Vorprogramm zu den Isbells schon mal live sehen durfte. Honigs erste Platte steckt voller Leben. Eine große Überraschung aus dem deutschsprachigem Raum. Und wer mit so tollen Leuten wie Tim Neuhaus oder Gianni Marzo zusammenarbeitet kann eigentlich nur solch tolle Lieder raushauen. Man legt die Scheibe auf und darf sich träumerisch auf grünen Feldern bewegen, alles ist friedlich. Honig nimmt einen an die Hand, führt durch unbekannte Länder und erzählt während dessen seine kleinen Geschichten. Natürlich bleibt man an seinen Lippen kleben. Hach, ist das schön hier, denkt man und will nie wieder weg.

Kim Janssen – Ancient Crime

Kim Janssen Ancient Crime

 

Als ich noch mein Musikblog betrieb hatte ich so viele tolle Leute kennen lernen dürfen. Aus England, den USA sowie auch aus den Niederlanden. Von dort bekam ich diese CD zugeschickt. Mit lieben Grüßen des Labels steckte ich den Tonträger in die Anlage und gefühlt nach Tagen habe ich erst den Kopfhörer abgenommen um zu realisieren was geniales hier mir geschickt wurde. Ich war zu sehr drin vertieft, denn Ancient Crime hatte einfach alles was mich erfreut. Wem die Black Atlantics etwas sagen sollte sich unbedingt hiermit mal beschäftigen. Aber Zeit sollte man mitnehmen, denn das Album bleibt in Dauerschleife. Hiermit wurde der Frühling zum Erfolg.

Liz Green – O, Devotion!

Liz Green O, Devotion!

 

Für mich das beste Konzert bei Michelle Records war eindeutig das von Liz Green. So eine sympathische Dame mit einer ungewöhnlich einzigartiger Stimme hat den ganzen Plattenladen in ihren Bann gezogen. Zum knuddeln süß ist Liz Green wenn sie recht schüchtern ins Mikrofon sprach und nicht wusste was sie von sich geben sollte. Oder wenn sie die Blasinstrumente auf ihrem Album mit ihrem Mund imitierte. Wird ewig in Erinnerung bleiben. Zur LP, es gibt keinen besseren Begleiter zu einem warmen Becher Kaffe als O, Devotion! Definitiv nicht.

Maverick Sabre – Lonely Brave

maverick sabre lonely brave

 

Leider ist es ja so, dass manche gute Alben es nicht nach Deutschland schaffen und wenn doch recht spät. Maverick Sabre konnte ich hierzulande in noch keinem Plattenladen entdecken. Aber zum Glück gibt es den Import. Ich konnte meinen Abstecher nach London nicht abwarten und so flog die CD halt zu mir. Echt schade, dass es die LP nicht auf Vinyl gibt, denn solchen tollen Pop müsste man schon aufs schwarze Gold pressen. Der Junge mischt verschiedenste Stile zusammen. Von Ragge, Jazz, HipHop, Soul und Pop, macht draus unvergessliche Lieder und schmückt das ganze mit seinem eigenwilligen Gesang. Bam, und so Import des Jahres!

Michael Kiwanuka – Home Again

Michael-Kiwanuka-Home-Again_3

 

Ich bin recht spät auf Michael Kiwanuka aufmerksam geworden. Zwar geisterte das Cover schon seit langer Zeit immer mal rum, aber ich fand nie die Zeit die ganzen Besprechungen zu lesen oder gar die Platte zu hören. Dann griff ich doch zu und bin richtig sauer auf mich nicht schon vorher mit diesem Musiker auseinander zu setzen. Der Retrosound lockt jedesmal ein freudiges Lächeln auf mein Gesicht.

Olli Schulz – S.O.S.

Olli Schulz - S.O.S.

 

Dieser Kerl begleitet mich nun schon seit so vielen Jahren. Jedes seiner Alben hat einen Platz in meinem Herzen, denn immer wieder schafft es Olli Schulz mich gut zu unterhalten. Sein Spagat zwischen schmerzvollen Liedern und den Quatsch des Lebens kommt immer so gut zur Geltung. Ein Spaßmacher, der auch mal das Leben erklärt. Gisbert zu Knyphausen nur als Trinkerfreund. Und mit S.O.S. hat er sein Meisterwerk geschafft. Hier befindet sich sein bester Song drauf. Koks & Nutten lässt mich jedes mal weinen. Eine Gesichte, die eigentlich auf Papier gehört bekommt hier gleich den richtigen Soundtrack. Nachdenklich schön. Und die Platte liegt mit Unterschrift in meinem Regal. Da werd ich zum Teenie.

Soap&Skin – Narrow

Soap&Skin - Narrow

 

Nach so langer Zeit erschien endlich wieder neues Material von Soap&Skin. Eine Mini-Album mit viel Trauer und Schmerz. Wer hier lebensfrohe Töne sucht, wird nicht fündig werden. Düstere Sounds umgeben die junge Dame, da sie den Tod ihres Vater verarbeitete. Deswegen wirkt diese Platte nicht aufgesetzt oder gespielt. Die Lieder klingen authentisch. Da will man ihr am liebsten ein Taschentuch reichen. Alles wird gut. Doch dann braucht man die Tücher für sich selbst.

Will Driving West – Castles

Will Driving West Castles

 

Meine Lieblings Kanadier meldeten sich dieses Jahr mit ihrem neusten Werk zurück. Zwar haben sie sich ein wenig von ihrem Debüt entfernt, spielen aber immer noch faszinierenden Folk. Dieses Album ist ebenfalls nur über den Import erhältlich ist aber jeden Cent wert.

 

Und es gab noch so viele Platten, für dich gerade keine Zeit habe sie vorzustellen. Von Alex Clare, Anchor And Braille, Archive, Birdy, Efterklang, Get Well Soon, Half Moon Run, Isbells, Keaton Henson, Kettcar, Kid Kopphausen, Oberhofer, Perfume Genius, Sleep Party People und Spain. 2012 war einfach nur ein gutes Musikjahr. <3

Bildschirmfoto 2012-12-01 um 22.13.34

Seit Woche, gar Monaten, wurde das nächste große Update für iTunes erwartet. Nachdem es Ende Oktober freigegeben werden sollte, war nun vor zwei Tages es soweit. iTunes 11 erschien in der Update-Liste des MacAppStore.

Ich kam leider erst heute dazu es zu installieren. Die ersten Eindrücke sind recht positiv. Etwas aufgeräumter, nicht zu verspielt und schick arrangiert. Nur scheint das Programm etwas langsamer zu laufen. Hier und da hackt es mal. Noch sitzt nicht alles in meiner Bedienung. Ich muss mich wohl noch ein wenig einfinden in das etwas aufgefrischte System.

Bisher waren die Reaktionen darauf immer unterschiedlich. Die einen finden es doof, die anderen überschwemmen das Update mit Lob. Mich haut es nicht so sehr vom Hocker. Aber iTunes wirkte nie so stilvoll und einfach. Und die Anpassung an iOS ist hiermit ein Schritt näher gekommen. Ich bereue das Update jedenfall (noch) nicht.

Dieser aktuelle Nebel macht mich grad so romantisch. Denn die Liebe meiner Frau benebelt ebenfalls meinen Verstand, weswegen ich in vielen Momenten an gar nichts anderes denken kann als an ihre braunen Kulleraugen, ihren verführerischen Lippen, den Wohlklang ihrer Stimme und die warmen Berührungen ihrer kleinen Hände. Das erschwert manches Arbeiten; an Nachdenken ist gar nicht zu denken…

In diesem Nebel bewege ich mich vorwärts. Was bringt die Zukunft? Ich weiß es nicht. Aber mit dieser Frau an meiner Seite kann mir alles egal sein. Ich will sie neben mir, an mir, jederzeit, überall, mein ganzes Leben lang. Jedes Abenteuer mit Ihr ist spannender als alle „drei“ Teile Indianer Jones zusammen. Mit dieser Frau kann man keine Pferde stehlen, nein, mit ihr stiehlt man Einhörner!

Eine Reset-Taste im Leben wäre gar nicht mal so verkehrt. Wenn du denkst, dein System wäre eingefroren, eine innere Sanduhr läuft und Prozesse sich nicht beenden lassen, dann sollte es solch eine Möglichkeit geben. Da kannst du noch so oft refreshen – es bringt nichts.

Es könnte doch so einfach sein. Wenn ich bei einem Text nicht ganz zufrieden bin, kann ich immer noch die Zurück-Taste betätigen. Ich drücke einfach CMD + Z, dann geht es nochmal von vorne los. Wieso ist das nur digital möglich?

Des Weiteren vergesse ich immer mehr gesetzte Lebenszeichen und Markierungen. Als sei mein Speicher beschädigt. Formatieren lässt sich meine fleischliche Festplatte auch nicht. Ein Backup in Form eines Tagebuches komme ich nicht immer nach. Time Machine sollte es also auch geben.

Das ich bisher noch keinem Systemabsturz erliegen bin grenzt an einem Wunder. Wenn ich mir aber so den Akku betrachte, dann scheint dieser nicht mehr zu 100 % zu funktionieren. Ich habe wohl wirklich zu viele Ladezyklen hinter mir. Bitte, wieso gibt es keine Reset-Taste im Leben?